03.09.2025 | Mit einer sichtbaren Aktion vor den Werkstoren hat die IG Metall Darmstadt am Freitag, den 30. August 2024, gemeinsam mit den Beschäftigten von Bürstadt Furniture den Auftakt zur Tarifbewegung Holz und Kunststoff gesetzt. Unterstützt wurde die Aktion von den Kolleginnen und Kollegen des DGB aus der Region sowie vom Projekt „Faire Mobilität“.
Am Freitagmorgen, den 30. August 2024, war vor den Werkstoren von Bürstadt Furniture einiges los: Die IG Metall Darmstadt und das DGB Frittenmobil setzte gemeinsam mit den Beschäftigten ein klares Signal zum Start der Tarifbewegung Holz und Kunststoff.
Viele Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit, um mit IG Metall, Betriebsrat und den anwesenden Gewerkschaftssekretär:innen ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche Fragebögen wurden ausgefüllt, Meinungen gesammelt und Erwartungen an die anstehende Tarifrunde deutlich gemacht.
Ein sichtbares Zeichen der Solidarität war die Unterstützung durch die DGB-Kolleg:innen aus der Region. Darüber hinaus war das Projekt „Faire Mobilität“ dabei, das insbesondere Beschäftigte aus Mittel- und Osteuropa berät und bei Sprachbarrieren unterstützt. Damit wurde sichergestellt, dass alle Beschäftigten die Möglichkeit hatten, ihre Anliegen und Erwartungen einzubringen.
Helge Weingarten, IG Metall-Betriebsbetreuer:
„Der Auftakt bei Bürstadt Furniture war ein voller Erfolg. Die große Beteiligung zeigt, wie wichtig den Kolleginnen und Kollegen diese Tarifrunde ist. Wir haben gespürt: Die Erwartungshaltung ist klar – es muss spürbare Verbesserungen geben.“
Christoph vom Betriebsrat von Bürstadt Furniture:
„Für uns war es entscheidend, gemeinsam Flagge zu zeigen. Dass wir so viele Kolleginnen und Kollegen erreichen konnten und dabei Unterstützung vom DGB und von Faire Mobilität hatten, macht uns stark für die nächsten Schritte.“
Mit dieser Aktion wurde nicht nur der Auftakt zur Tarifbewegung markiert, sondern auch der Zusammenhalt der Belegschaft gestärkt. Die Rückmeldungen der Beschäftigten fließen nun in die Diskussion zur Tarifforderung ein und geben der IG Metall Rückenwind für die kommenden Wochen.