Paris/Rüsselsheim, 21. Februar 2017

Gemeinsames Statement von Gesamtbetriebsrat, IG Metall und dem Europäischen Betriebsrat von Opel /Vauxhall

Im Rahmen der laufenden Gespräche über einen möglichen Kauf von Opel/Vauxhall durch die PSA Group trafen gestern Carlos Tavares, Vorstandsvorsitzender des PSA Konzerns, und Personalvorstand Xavier Chereau mit Jörg Hofmann, 1. Vorsitzender der IG Metall, und Dr. Wolfgang Schäfer-Klug, Vorsitzender des Europäischen Betriebsrats von Opel/Vauxhall, zusammen. „Diese Zusagen zur vertrauensvollen Zusammenarbeit und der Einhaltung der bestehenden Vereinbarungen bilden den Grundstein für weitere Gespräche mit dem PSA-Konzern. Carlos Tavares hat im Gespräch glaubhaft vermittelt, dass er an einer nachhaltigen Entwicklung für Opel/Vauxhall als eigenständiges Unternehmen interessiert ist. Dieses Interesse teilen wir als Arbeitnehmervertreter und sind daher bereit, die Chancen eines möglichen Zusammenschlusses weiter auszuloten."

Carlos Tavares sagte:

„Das Ziel des PSA-Konzerns ist es, die Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern und das gute Verhältnis zu ihnen zu einem klaren Wettbewerbsvorteil zum Wohle des Unternehmens zu machen. Als ein Vorreiter des konstruktiven Dialogs in Frankreich, passt die PSA Group bereits heute wie angegossen zu der deutschen Mitbestimmung. Dieser hohe Grad des sozialen Dialoges ermöglichte es dem Unternehmen in Frankreich im Juli 2016, mit fünf Gewerkschaften, die mehr als 80 Prozent der Belegschaft des Konzerns vertreten, die Vereinbarung „New Growth Momentum" zu unterzeichnen."

Dieses Treffen bekräftigte den gegenseitigen Wunsch, in weitere Gespräche einzutreten – im Interesse von Opel/Vauxhall und seiner Beschäftigten. Das gemeinsame Ziel ist es, das Wiedererstarken des Unternehmens und seiner traditionsreichen Marken vorzubereiten.

Während dieses vertrauensvollen und offenen Gesprächs wurden auch die möglichen Auswirkungen eines Kaufes von Opel/Vauxhall durch PSA auf Betriebsvereinbarungen, Beschäftigungszusagen und Standortgarantien angesprochen. Der PSA Konzern bekräftigte seine Zusage, existierende Vereinbarungen einzuhalten und den konstruktiven Dialog mit den Betriebsparteien fortzuführen. Der PSA Konzern plant, eng mit dem Europäischen Betriebsrat und der IG Metall zusammenzuarbeiten, um gemeinsam mit dem Opel-Management einen europäischen Automobil-Champion mit deutsch-französischen Wurzeln zu schaffen, und somit die Zukunft und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern.

 

 

 Dr. Wolfgang Schäfer-Klug betonte nach dem Gespräch: „Diese Zusagen zur vertrauensvollen Zusammenarbeit und der Einhaltung der bestehenden Vereinbarungen bilden den Grundstein für weitere Gespräche mit dem PSA-Konzern. Carlos Tavares hat im Gespräch glaubhaft vermittelt, dass er an einer nachhaltigen Entwicklung für Opel/Vauxhall als eigenständiges Unternehmen interessiert ist. Dieses Interesse teilen wir als Arbeitnehmervertreter und sind daher bereit, die Chancen eines möglichen Zusammenschlusses weiter auszuloten."Carlos Tavares sagte:

„Das Ziel des PSA-Konzerns ist es, die Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern und das gute Verhältnis zu ihnen zu einem klaren Wettbewerbsvorteil zum Wohle des Unternehmens zu machen. Als ein Vorreiter des konstruktiven Dialogs in Frankreich, passt die PSA Group bereits heute wie angegossen zu der deutschen Mitbestimmung. Dieser hohe Grad des sozialen Dialoges ermöglichte es dem Unternehmen in Frankreich im Juli 2016, mit fünf Gewerkschaften, die mehr als 80 Prozent der Belegschaft des Konzerns vertreten, die Vereinbarung „New Growth Momentum" zu unterzeichnen."

17.02.2017 |

Presseinformation

Gemeinsames Statement von IG Metall, Gesamtbestriebsrat und dem Europäischen Betriebsrat von Opel/ Vauxhall

Die europäischen Arbeitnehmervertretungen sind bereit, mit PSA konstruktive Gespräche für den Fall eines Verkaufs von Opel/ Vauxhall zu führen.

Grundlage der Gespräche aus Sicht der europäischen Arbeitnehmervertretungen und der IG Metall ist die Anerkennung und Erfüllung der bestehenden Verträge für die Opel/ Vauxhall-Standorte und insbesondere die darin gemachten Beschäftigungs- und Investitionszusagen.

Die europäischen Arbeitnehmervertretungen sehen auch Chancen in der Schaffung des zweitgrößten Automobilherstellers in Europa, um die Herausforderungen des Umbaus der europäischen Automobilindustrie zu gestalten.

Entscheidend für die europäischen Arbeitnehmervertreter wird sein, welche Rolle die Marke und das Unternehmen Opel/ Vauxhall im PSA-Verbund haben werden. Die bisher bestehende Zusammenarbeit mit PSA und die aktuell daraus entstandenen hervorragenden Opel/ Vauxhall-Produkte (Crossland X und Grandland X) werden von den europäischen Arbeitnehmervertretern als positiv gesehen.

Jörg Köhlinger, IG Metall Bezirksleiter, macht deutlich: „Wir erwarten, dass alle Tarifverträge im Falle eines Kaufs ihre Gültigkeit behalten und dass alle Standorte und Arbeitsplätze gesichert bleiben. Alle Beschäftigten brauchen diese Gewissheit. Darauf werden wir als IG Metall in den Gesprächen drängen. Die IG Metall, Betriebsräte und Belegschaften müssen in einen transparenten und fairen Prozess offen einbezogen werden.“

Wolfgang Schäfer-Klug, Vorsitzender des Eurobetriebsrats von Opel, führt aus: „Wir werden die Gespräche mit PSA im Falle eines Verkaufs offen und konstruktiv führen und schnellstmöglich zu einem Ergebnis bringen. Ziel muss es sein, die darin bestehenden Chancen zu nutzen, Beschäftigung und Standorte zu sichern und einen erfolgreichen Opel zu bauen. Aber auch die öffentlichen Experten sollten sich überlegen, was ihre Statements und ihre Ausführungen in den Medien bei den Beschäftigten und ihren Familien verursachen. Wichtiger als Horrorszenarien an die Wand zu malen und Opel/ Vauxhall kaputt zu schreiben ist es, für ein gutes Ergebnis zu kämpfen.“

17.02.2017 |

Forderungen übergeben

Messwerkfabrik Adam Ruppel zu Tarifverhandlungen aufgerufen

Der Mittelständige Präzisionsteile- und Messwerkzeughersteller Adam Ruppel Asbach (ARA) mit ca. 100 Beschäftigten wird seit Jahren von der IG Metall betreut.

Zum Ende des letzten Jahres konnten wir über die Hälfte der Beschäftigten organisieren. Die Einkommen bei ARA liegen am unteren Rand, eine Tarifbindung gibt es nicht. ARA ist aber Mitglied bei Hessenmetall in einer so genannten OT- Mitgliedschaft. (Ohne Tarif) Ziel der IG Metall ist es, die Einkommen der Beschäftigten an das Tarifniveau der Branche heran zu führen. So gründeten die IG Metall Mitglieder bei ARA am 17.01.2017 in einer Mitgliederversammlung eine Tarifkommission und stellten eine dreigliedrige Forderung auf:

  • Anhebung der Löhne und Gehälter um 1,-€ pro Stunde für ein Jahr ´             
  •          Eine Sonderzahlung für 2017 von 1000,-€   
  •           30 Tage Urlaub

Diese Forderungen sind am 27.01.2017 an den Arbeitgeber übermittelt worden mit der Aufforderung mit der IG Metall in Verhandlungen zu treten. Mittlerweile hat die Geschäftsleitung von ARA reagiert und der IG Metall Verhandlungstermine zugesagt. In einem Schreiben kündigen sie aber an von den Verlagerungsplänen des Kunden Bosch Rexroth Ober-Ramstadt betroffen zu sein. Unter diesen Rahmenbedingungen werden die Verhandlungen schwierig. Die IG Metall setzt sich für den Erhalt des Standortes und die Sicherung der Arbeitsplätze bei Bosch Rexroth und somit auch bei ARA ein. Die Tarifkommission wird in der nächsten Tarifkommissionssitzung beraten, ob wir zusätzliche Forderung nach einem Sozialtarifvertrag aufstellen müssen.

  

17.02.2017 |

IG Metall kämpft für den Erhalt des Standortes

Aktuelle Situation bei Bosch Rexroth in Ober Ramstadt

Aufgrund des nachhaltig gesunkenen Marktvolumens plant das Unternehmen jetzt in Deutschland die Fertigungskapazitäten sowie Verwaltungs- und Vertriebsstrukturen anzupassen, insbesondere in der Industriehydrauliksparte.

Die Industriehydraulikfertigung in Ober-Ramstadt mit rund 150 Mitarbeitern soll bis Ende 2018 beendet werden. Das Unternehmen prüft sowohl innerhalb als auch außerhalb von Bosch Rexroth, welche alternativen Neuprodukte in Ober-Ramstadt angesiedelt werden können. Sollte dies nicht gelingen, wird der Standort bis Ende 2018 geschlossen werden.

Da der Boschkonzern für den Standort die Prüfung von Alternativkonzepten bis Ende 2018 angekündigt hat, macht es keinen Sinn schon aufzugeben, bevor klar ist was genau möglich ist.

Daher werden erst Mal keine Verhandlungen zum Interessenausgleich/Sozialplan in vorauseilendem Gehorsam aufgenommen, sondern wir prüfen erst mal in Ruhe die Zahlen und arbeiten parallel an Alternativkonzepten. Das heißt, wir befinden uns in der Informationsphase.

Die konkreteste Alternative ist zurzeit im Bereich der Flugzeughydraulik, dazu gibt es sehr unterschiedliche Einschätzungen. Angeblich laufen hier schon intensive Gespräche mit der Branche.

Die IG Metall Darmstadt geht  davon aus, das wir bis ca. Mitte des Jahres klarer sehen.

Rechtsbeistand und Info Institut werden an dem Prozess vor Ort beteiligt und in den nächsten Tagen beauftragt.

Hierbei gehen wir in Absprache mit dem GBR arbeitsteilig vor, die Standorte verhandeln selbständig und bearbeiten bestimmte Aspekte standortübergreifend.

 

Die IG Metall Darmstadt steht damit auf dem Standpunkt für den Erhalt des Standortes zu kämpfen.

Der Bereichsvorstand  für das Industriegeschäft bei Bosch Rexroth, Dr. Haack, hat in einem Telefonat mit der IG Metall Vertreterin angekündigt sich persönlich um den Erhalt der Arbeitsplätze zu kümmern. Am 22.02. ist bereits ein Termin für einen runden Tisch avisiert mit Vertretern vom hess. Wirtschaftsministerium, Dr. Haack, der Vertreterin der IG Metall und dem örtlichen Betriebsrat.

Zum Jahresauftakt veranstaltet die IG Metall Darmstadt gemeinsam mit den Organisatoren des Kirchgardenfestivals einen Konzertabend in Rüsselsheim. Für interessierte IG Metall- Mitglieder gibt es eine Gästeliste. Bitte um entsprechende Anmeldung bei der IG Metall Darmstadt.

Fit für die Zukunft und fürs Alter

Informationsveranstaltung für Altersteilzeitler bei OPEL

Foto: IG Metall Darmstadt

Bei der IG Metall in Darmstadt gehen jedes Jahr mehrere hundert Mitglieder in ihren wohlverdienten Ruhestand. Die meisten der angehenden Ruheständler bleiben Mitglied. Das ist auch sinnvoll, weil sie nur noch für 0,5 % ihres Rentenbruttos weiterhin ihren Rechtschutz gegenüber der Pflege- und Krankenversicherung haben. Ebenso haben viele Mitglieder mehrere hundert Euro bereits in der Freizeitunfallversicherung und in ihrer Sterbekasse.
Um sich aber auch auf die Veränderungen im Leben besser vorbereiten zu können, haben sich am Samstag, den 12.11.16  etwa 160 Kolleginnen und Kollegen der Adam Opel AG in der Rüsselsheimer Stadthalle zu einer Informationsveranstaltung, zu der die IG Metall Geschäftsstelle Darmstadt eingeladen hatte, getroffen.


Ziel der Veranstaltung war es, die Kolleginnen und Kollegen über wichtige Aspekte ihres bevorstehenden neuen Lebensabschnitts zu informieren. Als ReferentInnen waren deshalb die Dt. Rentenberatung, der „Arbeitskreis für politische Information“ (Seniorenarbeitskreis), die betriebseigene Krankenkasse BKK VIACTIV, die Geschäftsstelle der IG Metall selbst sowie eine Referentin von business health vor Ort. Abgesagt hat die OPEL-Versorgungskasse.
Die Teilnehmenden wurden über die Abläufe der Rentenbeantragung, wichtige Details zur Altersteilzeit, über Aspekte der Gesundheit, über Möglichkeiten der weiteren Einbringung in die Gewerkschaftsarbeit und über ihre weiteren Leistungen bei der IG Metall informiert.


Einhellige Meinung der TeilnehmerInnen war es, diese gute Informationsveranstaltung nächstes Jahr wieder anzubieten.

Exkurs in die Geschichte der Darmstädter Metall- und Elektroindustrie

125 Jahre Metallarbeitergewerkschaft – Jahresrückblick

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

nach unserem tollen Sommerfest wollen wir die 125 Jahre Metallarbeitergewerkschaft mit einem Exkurs in die Geschichte auf die Darmstädter Metall- und Elektroindustrie zum Jahresausklang anbieten. Der Vortrag wird mit Fotos und historischen Dokumenten angereichert.

Unsere Referenten sind:

Kollege Lothar Wentzel. Er war 25 Jahre bei der IG Metall im Bildungsbereich und der Grundsatzabteilung tätig und ist ein Kenner der IG Metall Geschichte. Lothar ist weiterhin als Referent tätig.

Kollege Dieter Wesp. Er war von 1991 - 2012 beim Vorstand der IG Metall am Schluss als Leiter der Online-Redaktion. Seit 2012 ist er Stadtführer und Stadthistoriker in Frankfurt am Main.


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Vortragsabend mit dem Handelsexperten Thomas Fritz am 2.12., 19.30 Uhr im Staatsarchiv Darmstadt

CETA aktuell: Fortschritt oder Falle?

Auch wenn CETA, das kanadisch-europäische Handeslabkommen, nach turbulenten Auseinander-setzungen doch noch im Oktober unterzeichnet wurde, ist zu diesem Thema keine Ruhe einge-kehrt. Nach wie vor scheiden sich die Geister bei der Beurteilung dieses Vertragswerkes, das in Kürze vom EU-Parlament verabschiedet werden soll.
Befürworter wie Wirtschaftsminister Gabriel und EU-Kommissionspräsident werten CETA als be-sonders fortschrittliches Abkommen. Sie sehen zentrale Kritikpunkte durch Nachbesserungen und eine Reihe von Zusatzerklärungen ausgeräumt. So seien etwa die umstrittenen privaten Schieds-gerichte zur Durchsetzung von Investorenklagen durch ein (noch zu schaffendes) internationales Handelsgericht ersetzt.
Kritische Stimmen beurteilen CETA dagegen auch in der korrigierten Version als Gefahr für öko-logische und soziale Standards und als Eingriff in die parlamentarische Demokratie.

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Wenn aus Mitgliedschaften sogar Freundschaften entstehen

Die JAVler vom Opel-Standort Rüsselsheim

Auf diese Artikel vom Opel-Standort in Rüsselsheim möchten wir Euch aufmerksam machen und damit einmal mehr zeigen, was eine Mitgliedschaft auch ausmachen kann.

Hier der Link zum Artikel aus dem Rüsselsheimer Echo zur Arbeit und auch der Freundschaft unserer Opel-JAVler:

http://www.ruesselsheimer-echo.de/lokales/ruesselsheim/Sie-wollen-wirklich-was-bewegen;art57641,2327963

Aktuelle Entwicklung im Fall Autohaus Nix

Autohaus Nix nimmt Kündigungen nicht zurück

Am 28.10.2016 fand die Güteverhandlung der Kündigungsschutzklagen eines Teils der fristlos Gekündigten gegen das Autohaus Nix vor dem Arbeitsgericht Darmstadt statt. Der Arbeitgeber, Alexander Nix, und sein Anwalt wiegelten erwartungsgemäß die Vermutung ab, dass die fristlosen Kündigungen im Zusammenhang mit der 2 Tage zuvor erfolgten Ankündigung der Betriebsratswahl stehen würden (siehe Pressemitteilung).

Vielmehr erhob der Arbeitgeber gegen die Gekündigten Vorwürfe ohne jedoch die konkreten Beweise vorzulegen und ohne einen genauen Zeitpunkt zu nennen, seit dem er von den Vorfällen wusste.

Dementsprechend gehen die Gerichtsverfahren Mitte Januar 2017 weiter.

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Arbeitslosengeld nach Freistellung

Informationen aus der Rechtsstelle

Sachverhalt
Die Bundesagentur (BA) hat ihre Geschäftsanweisung zu § 150 Abs. 1 SGB III geändert. Dort heißt es nun zur Bestimmung des Bemessungszeitraumes für die Berechnung der Höhe des Arbeitslosengeldes (Ordnungsziffer 150.1.2):


Der Bemessungszeitraum umfasst Entgeltabrechnungszeiträume versicherungspflichtiger - Beschäftigungen nach § 25 Abs. 1 Satz 1 … soweit sie beim Ausscheiden abgerechnet sind. …
Zeiten einer unwiderruflichen Freistellung und alle anderen Versicherungszeiten bleiben außer Betracht.


Dies bedeutet, dass zur Berechnung des Arbeitslosengeldes Zeiten einer unwiderruflichen Freistellung nicht in die Berechnung einbezogen werden.Widerrufliche Freistellungen sind hiervon nicht betroffen. Diese Änderung der Geschäftsanweisung hat die Bundesagentur in der Aktualisierung 7/2016 vorgenommen.


Auf Rückfrage wurde uns mitgeteilt, dass es sich hierbei um einen klarstellenden Hinweis zu § 150 SGB III handelt. Eine gesetzliche Änderung, die Anlass hierzu hätte geben können, hat es nicht gegeben.
Schon im Jahr 2006 wurde zum jetzigen § 138 SGB III bestimmt, dass bei einer unwiderruflichen Freistellung (einseitig oder einvernehmlich) das Beschäftigungsverhältnis im leistungsrechtlichen Sinne endet und der Arbeitnehmer beschäftigungslos ist. Bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen entsteht der Anspruch auf Arbeitslosengeld mit dem ersten Tag der Freistellung.

 

Information:

Eine rechtliche Einschätzung, Hinweise für die Praxis und einen Tipp finden Sie in der angehängten PDF.


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Erster Teil der Reihe Vorträge zur Arbeitswelt an der Hochschule Darmstadt

Der Job neben dem Studium

Für viele junge Menschen startet in diesen Wochen das Studium und für viele bedeutet das Job sowie Weiterbildung müssen unter einen Hut passen. Denn nicht jeder kann es sich leisten nur in die Vorlesungen zu gehen. Das Campusoffice und der AStA der Hochschule Darmstadt haben deshalb eine Vortragsreihe gestartet:

"Der Job neben dem Studium - Was muss ich beachten?"

Einladung zur Auftaktveranstaltung VL – Forum Darmstadt

„Brexit: Was bedeutet das für uns Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?"

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit laden wir Euch herzlich ein, zu unserer Veranstaltung am 27. Oktober von 17 Uhr bis ca. 19 Uhr im Hans-Böckler-Saal in der GS Darmstadt zu kommen. Das Thema ist: 

„Brexit: Was bedeutet das für uns Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer?"

Referent: Holger Rößer

IG Metall Vorstand, FB Betriebspolitik (EBR/SE Team)

Am 23. Juni 2016 hat die Mehrheit der teilnehmenden Abstimmungsberechtigten des Vereinigten Königreiches beschlossen, die EU verlassen zu wollen. Dies ist nicht nur sehr bedauerlich, sondern hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigten, nicht nur im Vereinigten Königreich, sondern auch in der Bundesrepublik Deutschland. 

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Pressemitteilung aus der Region

Autohaus Nix kündigt Arbeitnehmern fristlos

Darmstadt – Das Autohaus Nix, mit über 230 Beschäftigten im Rhein-Main- Gebiet, hat fast die Hälfte der Beschäftigten ihrer Toyota-Niederlassung in Darmstadt unter fadenscheinigen Gründen fristlos gekündigt. 9 der rund 20 Beschäftigten traf diese Kündigung wie aus heiterem Himmel. Auffällig ist dabei jedoch, dass genau davor ein Schreiben der IG Metall die bevorstehende Betriebsratswahl ankündigte.
Unter den 9 gekündigten Arbeitnehmern sind insbesondere unbefristet Beschäftigte des ehemaligen Autohauses Schneider, das Nix im April dieses Jahres per Betriebsübergang übernommen hatte. Auch die beiden neuen Auszubildenden wurden jetzt nach nur wenigen Wochen wieder rausgeworfen.

Ansprechpartner:

Jochen Homburg und Martin Sperber-Tertsunen (06151 3667 27), IG Metall Geschäftsstelle Darmstadt (darmstadt@igmetall.de, Tel. 06151 3667 0).

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Made in Germany stärken

Zukunftskongress „Arbeit 4.0 – Chance für den Standort?“

Potenzial von Industrie 4.0 für die Fertigung - Bosch Rexroth

Ein besonderer Hinweis für den Bericht von Bosch-Rexroth aus der GS Darmstadt.

„Bosch Rexroth ist der Spezialist für Antriebs- und Steuerungssysteme weltweit mit über 200 Jahren Erfahrung. Wir integrieren Industrie 4.0 in komplett neue Linien, helfen aber auch durch ein Upgrade installierter Einrichtungen und Anlagen“, so Werkleiter Claus Lau. „In Industrie 4.0-Umgebungen unterstützen digitale Assistenten die Mitarbeiter dabei, die Komplexität großer Datenmengen zu beherrschen. Zum Beispiel mit dem intelligenten Handarbeitsplatz „Active Assist“ von Rexroth. Das ist eine Technik, die Montagetätigkei¬ten unterstützt und auf Fehler hinweist. Das geht, speziell für die Klein- und Einzelserien-fertigung, von der Schritt für Schritt-Anleitung am Monitor in bewegter 3D-Darstellung bis zu eingeblendeten Arbeitsschritten auf dem Arbeitsplatz, die das nächste zu montierende Teil am Arbeitsplatz hervorheben, bis zum Check, ob auch das richtige Teil aufgenommen wurde und an der richtigen Stelle verbaut wurde. Das ist nur ein Beispiel für I 4.0-Instru-mente, die Bosch Rexroth für die eigene Produktion entwickelt, um sie dann maßge-schneidert den Kunden anzubieten.“ „Industrie 4.0 ist speziell für unser Werk in Erbach sowohl auf der Produkt- wie auf der Fertigungsseite eine Riesenchance“, sagt Rainer Rassloff, Betriebsratsvorsitzender. „In Erbach haben wir gemeinsam mit der Geschäfts-leitung genau verabredet, was wir überwachen, was wir erfassen und dokumentieren und was wir auswerten, wer auf die Daten sofort und auch zukünftig Zugriff hat.“ Produktion und Entwicklung würden zukünftig noch enger zusammen arbeiten. Facharbeiter müssten immer mehr programmieren können. Aufgaben in Wartung, Qualitätssicherung oder Blechfertigung in Kleinstserien würden anspruchsvoller.

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In eigener Sache – Stellenausschreibung

Wir suchen Unterstützung! – Rechtsanwaltsfachangestellte (m/w)

Unser Team der Geschäftsstelle Darmstadt sucht ab sofort eine Kollegin / einen Kollegen für die Rechtsstelle.

Die IG Metall ist mit rund 2,3 Mio. Mitgliedern eine der größten und wachsenden Gewerkschaften weltweit. Sie vertritt die Interessen der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie, in der Eisen- und Stahlindustrie, in der Textil- und Bekleidungswirtschaft und in der Holz- und Kunststoffbranche. Im Non Profit Bereich zählt sie zu den größten Organisationen in Deutschland.

Bei Interesse finden Sie alle Informationen für Ihre Bewerbung auf unserer Stellenausschreibung.

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Opel in Rüsselsheim mit etwa 25 Vertrauensleuten in Usingen

Zumtobel-Mitarbeiter zurecht mit Streik

Am Mittwoch war eine Delegation von Opel in Rüsselsheim mit etwa 25 Vertrauensleuten in Usingen. Sie haben die streikenden Kolleginnen und Kollegen von Zumtobel unterstützt, deren Standort geschlossen werden soll. Dagegen wehren sich die Zumtobel-Mitarbeiter zurecht mit Streik und Öffentlichkeitsarbeit.


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Delegiertenversammlung der IG Metall Darmstadt

IG Metall Darmstadt übergibt knapp 5000 Unterschriften zur Parität

Am Donnerstag, den 15. September 2016 fand im „Alten Schalthaus“ der Entega AG in Darmstadt die Delegiertenversammlung der IG Metall statt. An der Veranstaltung haben ca. 100 Delegierte der südhessischen Betriebe der Metall- und Elektroindustrie sowie des Handwerks teilgenommen.

Als besonderer Gast war die SPD-Bundestagsabgeordnete Brigitte Zypries eingeladen. Ihr wurden dort knapp 5000 Unterschriften aus den Betrieben in Südhessen übergeben.

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Impressionen der 125-Jahr-Feier

Geschäftsstelle Darmstadt feierte 125-Jahr-Feier der IG Metall

Bei bestem Wetter feierten wir vergangenen Freitag, am 2. September 2016 unser 125-jähriges Bestehen der Gewerkschaft. Wir haben für Euch eine kleine Auswahl an Bildern von der Feier zusammengestellt, die wir Euch nicht vorenthalten möchten.

Anbei haben wir noch den Bericht vom Echo zu unserer Feier.

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Die Geschäftsstelle Darmstadt lädt ein

Ausstellung - „10 Jahre Unwort-Bilder“

Bild aus der Geschäftsstelle Darmstadt (Quelle: IG Metall Darmstadt)

Zu einer Bilderausstellung „10 Jahre Unwort-Bilder“ laden wir in die Geschäftsstelle Darmstadt ein.

Alle Informationen zu den Fotografen finden Sie unter folgendem Link:

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CETA und TTIP stoppen

Für einen gerechten Handel

12.05.2016 |

Rückenwind für Verhandlungen in NRW

Druck wird aufrecht erhalten

Rund 700 Metallerinnen und Metaller von Continental und Opel Testzentrum versperrten am Mittwoch den 11. Mai 2016 die Zufahrt zum Werk von Continental in Babenhausen.Sie machten lautstark deutlich, dass nun die Arbeitgeber am Zug sind, endlich ein verhandelbares Angebot oberhalb der Provokation von 2,1 % für 24 Monate vorzulegen. Die Redner in Babenhausen waren Roland Weihert, Betriebsratsvorsitzender Continental Babenhausen, der VKL Leiter des Opel Testzentrums Vahan Aslanoglu sowie Jochen Homburg, 1. Bevollmächtigter IG Metall Darmstadt. Die Aktion in Babenhausen sowie weitere im ganzen Bundesgebiet geben Rückenwind für die Verhandlungen in NRW an diesem Donnerstag.

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09.05.2016 |

Auch in dieser Woche Warnstreiks

Klein aber fein! Produktion bei Synventive steht

Ca. 45 Kolleginnen und Kollegen sind dem Warnstreikaufruf heute gefolgt. Das klingt wenig, reicht aber bei etwa 110 Beschäftigten im Zweischichtbetrieb die Produktion zum stehen zu bringen. Die Metallerinnen und Metaller bei Synventive haben erst vor ein paar Jahren die Tarifbindung erstritten. Also ein gutes Beispiel dafür, was im Rahmen dieser Tarifrunde auch im Focus steht: Tarifbindung erhöhen! Kämpfen lohnt sich - das wissen die Kolleginnen und Kollegen bei Synventive.

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04.05.2016 |

Bosch Rexroth Tag

Weitere Warnstreiks in Erbach, Ober-Ramstadt und Groß-Grerau

Am Mittwoch dem 4. Mai waren die beiden Bosch Rexroth Standorte in Ober-Ramstadt und Erbach zum Warnstreik aufgerufen sowie Groupe SEB Rowenta (ebenfalls Erbach) und CPI in Groß-Gerau. Während in Ober-Ramstadt mit etwa 90 Kolleginnen und Kollegen am Portal die Produktion eine Stunde stillgestanden hat, haben ca. 250 Metallerinnen und Metaller in Erbach (Bosch Rexroth und Rowenta) eine Demo zum Marktplatz mit Kundgebung gemacht.

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02.05.2016 |

Warnstreiks in Betrieben der Metall- und Elektroindustrie

Jetzt gibt´s Druck

Mit dem letzten sogenannten Angebot der Arbeitgeber von 2,1% und einer "Wettbewerbskomponente" bei einer Laufzeit von 24 Monaten haben die Arbeitgeber quasi selbst zu Warnstreiks aufgerufen. Seit Montag gibt´s täglich Warnstreiks in den Betrieben der IG Metall Darmstadt. Checkpoint in Hirschhorn, Opel in Rüsselsheim, und die Betriebe rund um und auf dem Schenckgelände haben das Ende der Friedenspflicht genutzt, um ihrer Forderung für 5% mehr Entgelt Nachdruck zu verleihen.  Die Metallerinnen und Metaller der IG Metall Darmstadt sind gut vorbereitet und aufgestellt. Und wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen - wir können auch noch einen drauflegen.

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02.05.2016 |

!. Mai in Darmstadt

Zeit für mehr Solidarität

Bei hervorragendem Wetter und toller Stimmung haben sich auf dem Marktplatz ca. 1500 Menschen getroffen, um den Tag der Arbeit zu feiern. Einige Rednerinnen haben für mehr Solidarität und Menschlichkeit geworben und zu den aktuellen Tarifauseinandersetzungen informiert.

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18.04.2016 |

Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2016

0,9 Prozent sind eine Provokation!

Am 15. April 2016 haben in Darmstadt die zweiten Verhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland- Pfalz und im Saarland stattgefunden. Auch hier haben die Arbeitgeber ein "Angebot" vorgelegt: 0,9 Prozent mehr Entgelt, und eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent in Betrieben, in denen die wirtschaftliche Lage dies zulässt. „Das ist kein Angebot, sondern eine offene Kampfansage“, so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer auf der Kundgebung in Darmstadt. "Weniger als ein Prozent als Angebot – da bleibt nichts anderes übrig, als uns auf einen harten Konflikt einzustellen.“ Anlässlich der Verhandlung demonstrierten 1.500 Metallerinnen und Metaller Vorort.

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Nach langer Krankheit gestorben

Wir trauern um Rudolf Müller

Am 7. April 2016 ist unser lieber Kollege und Freund Rudi Müller im Alter von 77 Jahren verstorben. Rudi war neben seinen Ämtern als Betriebsrats-und Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Adam Opel AG auch in  zahlreichen Funktionen der IG Metall tätig. Als Revisor, Ortsvorstandsmitglied und Vertreter bzw. Delegierter in der Vertreterversammlung bzw. Delegiertenversammlung der Geschäftsstelle Darmstadt hat er sich aktiv und engagiert für Metallerinnen und Metaller eingesetzt.

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Musikevent in Rüsselsheim

IG Metall Darmstadt sagt Danke

„Danke sagen“, darum ging es der IG Metall Darmstadt am letzten Novemberwochenende im Rind in Rüsselsheim. Gemeinsam mit den Machern des Kirchgardenfestivals wurde ein musikalisches Highlight organisiert. Auf den ersten Blick haben ein Musikfestival und eine Gewerkschaft nicht viel gemeinsam. Beim genauerer hinsehen wird jedoch deutlich, dass beide Organisationen von dem ehrenamtlichen Engagement ihrer Mitglieder und von Helferinnen und Helfern leben. Ohne Ehrenamt funktioniert es nicht. Ob im Betrieb durch aktive Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, die sich täglich für die Interessen der Beschäftigten einsetzen oder in der Gesellschaft, in der Menschen sich für andere einsetzen. Viele Projekte, wie beispielsweise das Kirchgardenfestival, wären ohne das anpacken und mitmachen von ehrenamtlich aktiven Menschen nicht umsetzbar.

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Aktionstage der IG Metall

Gegen Missbrauch von Werkverträgen

Der internationale Gewerkschaftsbund ruft seit 2008 am 07. Oktober zum Welttag gegen prekäre Arbeit auf. Die IG Metall hat in diesem Zusammenhang bundesweit am 24. September die Automobilhersteller und Zulieferer zu entsprechenden Aktionen aufgerufen, am 7. Oktober alle anderen Betriebe. In Rüsselsheim hat es vor dem Portal 60 bei Opel gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von SCR, Minacs und anderen eine Informationsveranstaltung gegeben. Hier wurde über den Missbrauch von Werkverträgen hingewiesen und Verbesserungen in gesetzlichen Regelungen gefordert. Immer mehr Unternehmen lagern immer häufiger Arbeit in Form von Werkverträgen aus, die oft gar nicht den gesetzlichen Reglungen entsprechen.

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10. Oktober 2015 Kundgebung

TTIP, TISA, CETA stoppen! Wir waren dabei!

Trotz der extrem frühen Abfahrtszeiten der Busse haben sich rund 1000 Kolleginnen und Kollegen aus unseren Regionen – darunter viele Metallerinnen und Metaller – auf den Weg nach Berlin gemacht. Die Teilnehmerzahlen bundesweit haben jede Erwartungen übertroffen. In Berlin hat die größte Demonstration der letzten Jahrzehnte stattgefunden! Zwischen 150.000 (Polizeiangaben) und 250.000 (Veranstalterangaben) Demonstrantinnen und Demonstranten haben die große ablehnende Haltung gegenüber den Verhandlungen zu Freihandelsabkommen deutlich gemacht. Der mehrere Kilometer lange Demonstrationszug zum Brandenburger Tor und der Siegessäule dauerte Stunden. Der Bahnhof und auch andere Anfahrtspunkte mussten gesperrt werden, da die Menschenmengen das erwartete Maß überschritten hatten. 

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10. November 2015 in Darmstadt

Arbeitszeitkonferenz für Betriebsräte

Die Arbeitgeber fordern größtmögliche Flexibilität, Beschäftigte müssen sich dem Druck von Auftragslage und Kundenwünschen beugen. Arbeitszeiten werden in einem schleichenden Prozess erweitert. Überstunden, Schichtarbeit, Wochenendarbeit oder „mobiles“ arbeiten abends von zuhause. Gelegenheit zum Ausgleich gibt es nur selten und viele Stunden werden erst gar nicht erfasst und teilweise sogar gestrichen. Die Arbeitgeber fordern offen die Streichung des 8 Stunden Tages aus dem Arbeitszeitgesetz.

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Opel Jugend sammelt für Flüchtlinge

Herzlich willkommen!

Auf der Betriebsversammlung am 10. Juli stellte Yorgun Aggül, Vorsitzender der Opel Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) die Aktion der Opel Jugend vor. Ausgerüstet mit zwei Movanos riefen sie die Belegschaft auf, Sachspenden abzugeben, um sie in den umliegenden Flüchtlingsheimen zu verteilen. Niemand hatte mit einer so großen Beteiligung gerechnet! Ca. 4000 Kolleginnen und Kollegen von Opel sind dem Aufruf gefolgt und sorgten dafür, dass insgesamt sechs "Movano-Ladungen" zusammen gekommen sind.

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Führungswechsel im Bezirk Mitte

Jörg Köhlinger ist neuer Bezirksleiter

Frankfurt. Der Vorstand der IG Metall hat am Dienstag den Tarifsekretär des IG Metall-Bezirks Mitte Jörg Köhlinger zum Bezirksleiter bestellt. Die Bezirkskommission der Bezirksleitung  hatte ihn bereits am 24. Juni einstimmig als neuen Bezirksleiter vorgeschlagen.

Köhlinger übernimmt sein Amt von Armin Schild der Geschäftsführer des neu gegründeten „Netzwerks Zukunft der Industrie“ in Berlin wird.  

Köhlinger: "Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen als Bezirksleiter. Ich kenne den Bezirk mit seinen vielfältigen Strukturen in den vier Bundesländern gut. Vor uns liegen große Herausforderungen, die die Arbeitswelt von mehr als 320.000 Mitgliedern betreffen."

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Juni 2015 | Feiern in Darmstadt-Wixhausen und Mainz

Die IG Metall ehrt ihre Jubilare

Die langjährigen Mitglieder der IG Metall Darmstadt und Mainz-Worms wurden am 26. und am 27. Juni 2015 für ihre 70-, 60-, 50- und 40jährige Treue zur Gewerkschaft geehrt. Die Darmstädter Veranstaltung fand im Bürgermeister Pohl Haus in Wixhausen statt. Ausgerichtet und dekoriert im Stil der 50er Jahre hatte die Veranstaltung ein ganz besonderes Flair. Auch das Angebot der Speisen war entsprechend ausgewählt; einschließlich des „falschen Hasen“. Arbeiter- und Volkslieder sorgten für die musikalische Begleitung. Nach der Festrede konnten die Gäste den Lyriker und Satiriker Thorsten Stelzner genießen, der mit ausgewählten Texten in einzigartiger Weise Auszüge seiner Werke vortrug. Auf großes Interesse stießen auch die drei Oldtimer von Opel. Mit einem C-Kadett und zwei „Kapitänen“ der Baujahre 58 und 67 wurden drei Jubilare abgeholt. Die  Fahrzeuge standen allen zur Besichtigung zur Verfügung.

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Wieder in Bensheim

Vor den Toren von Synventive

Auch bei Synventive gilt: Klein aber fein! Mehr als die Hälfte der anwesenden Beschäftigten sind trotz der Kälte vor die Tür gekommen und habe ihren Warnstreik gemacht. In den Redebeiträgen vom Betriebsratsvorsitzenden Wolfgang Haberfellner und Holger Hammer-Huhn von der IG Metall Darmstadt ist nochmals die extrem passive und blockierende Haltung der Arbeitgeber und das daraus resultierende Unverständnis deutlich gemacht worden. Haberfellner stellte zudem auch nochmal klar, dass die finanziellen Mittel auf alle Fälle ausreichend vorhanden sind.

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Raunheim

Honeywell im Warnstreik

Auch die Kolleginnen und Kollegen bei Honeywell in Raunheim sind am Dienstag dem Warnstreikaufruf der IG Metall gefolgt. Inzwischen waren in unseren beiden Verwaltungsstellen über 7000 Metallerinnen und Metaller vor den Toren.

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Warnstreik bei IXYS Semiconductor

Gute Stimmung in Lampertheim

Bei den ca. 150 Kolleginnen und Kollegen vor den Toren von IXYS Semiconductor in Lampertheim war die Stimmung außerordentlich gut. Die Metallerinnen und Metaller sind bereit für ihre Forderung Druck zu entwickeln und dass haben sie heute den Arbeitgebern gezeigt. Bis jetzt haben schon in 15 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Südhessen Warnstreiks stattgefunden.

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Warnstreik in Südhessen

Metallerinnen und Metaller von Checkpoint vor der Schranke

Die Warnstreikwelle der IG Metall Darmstadt hat gestern das südlichste Ende  von Hessen erreicht. Bei der Checkpoint Systems International GmbH in Hirschhorn am Neckar sind von rund 150 Aufgerufenen ca. 80 Kolleginnen und Kollegen trotz der schlechten Wetterbedingungen dem Warnstreikaufruf gefolgt.Es sprachen Horst Raupp vom DGB Südhessen, Holger Hammer-Huhn 2. Bevollmächtigter der IG Metall Darmstadt und der BR-Vorsitzende Gernot Walter.Hauptthema war das unzureichende Angebot der Arbeitgeberseite und hier insbesondere die mangelhafte Angebot zu Altersteilzeit.

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Demo und Kundgebung auf dem Marktplatz in Erbach

Warnstreik bei Bosch Rexroth Erbach und Rowenta

Rund 150 Kolleginnen und Kollegen der beiden Betriebe sind dem Warnstreikaufruf der IG Metall gefolgt. Nach einer Ansprache von Bernd Gottschalk, Vorsitzender der Vertrauensleute bei Bosch Rexroth in Erbach, sind die Metallerinnen und Metaller in einem Demozug zum Marktplatz gezogen. Hier sprachen außer Martin Sperber-Tertsunen von der IG Metall Darmstadt die Betriebsratsvorsitzenden Bärbel Wey und Rainer Rassloff, sowie Kollege Horst Raupp vom DGB.

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Klein aber fein

Produktion steht bei Bosch Rexroth in Ober-Ramstadt

90 Metallerinnen und Metaller sind bei Bosch Rexroth trotz Minus-Graden dem Warnstreikaufruf gefolgt. Damit war die Produktionshalle in dem Dreischichtbetrieb leer. Solidarische Grüße gab es von Kolleginnen und Kollegen der benachbarten Firma Schwinn und auch dem ehemaligen Betriebsratsvorsitzenden Siggi Lehmann.

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Babenhausen

Gemeinsamer Warnstreik von Conti und Opel Testcenter

Seit langer Zeit hat wieder ein gemeinsamer Warnstreik der beiden Betriebe Continental und Opel Testcenter in Babenhausen vor dem Haupteingang in der VDO Straße stattgefunden. Die "Opelaner" sind mit einem Autocorso mit ca. 100 Kolleginnen und Kollegen vor das Portal gefahren. Die Reden zur Tarifrunde, den Forderungen und dem Verhalten der Arbeitgeber wurden ergänzt durch eine kleine "Feuershow"-Einlage um den Arbeitgebern "einzuheizen".

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Erster Warnstreik

CPI Groß-Gerau

Zum ersten Mal haben sich die Metallerinnen und Metaller von Compressor Products International an den Warnstreiks der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Mit rund 30 Kolleginnen und Kollegen war die Hälfte der Belegschaft vor der Halle. Der Betriebsratsvorsitzende Frank Müller hat die wirtschaftliche Situation des Unternehmens deutlich gemacht und festgestellt, dass die Umsetzung unserer Forderungen den Standort in Groß-Gerau ganz sicher nicht gefährden würde!

Also Arbeitgeber: Legt endlich ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch!


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Warnstreikwelle erreicht Bensheim

Metallerinnen und Metaller von Sirona vor dem Tor

Trotz klirrender Kälte sind die Kolleginnen und Kollegen von Sirona dem Aufruf zum Warnstreik gefolgt. Der Betriebsratsvorsitzende Rolf Pein und der Vorsitzenden der IGM Vertrauensleute Michael Martin haben in ihren Redebeiträgen auf die hervorragende wirtschaftliche Situation des Unternehmens hingewiesen und damit auch deutlich gemacht, dass die Forderung nach 5,5% mehr Entgelt absolut realistisch ist. Auch die Bedeutung der Forderung nach Altersteilzeit und der Bildungsteilzeit ist anhand der betriebliche Situation und der demographischen Entwicklung im Betrieb auf den Punkt gebracht worden.

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4500 Metallerinnen und Metaller erleben den Tarifator

Warnstreik bei Opel in Rüsselsheim

Tolle Stimmung in Rüsselsheim: Wieder traditionell am P20 haben sich rund 4500 Kolleginnen und Kollegen von Opel, Neovia und anderen angegliederten Betrieben versammelt. Aus den verschiedenen Bereichen haben die "Opelaner" ihre Forderungen in Redebeiträgen untermauert. Nicole Mey, Vorsitzende der Vertrauensleute, Jochen Homburg, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Darmstadt und Betriebsratsvorsitzender Wolfgang Schäfer-Klug haben deutlich gemacht, dass die IG Metall durchsetzungsfähig ist und mit den Forderungen voll die Interessen der Kolleginnen und Kollegen vertreten. Neben dem Tarifator, der auch hier seine zwei Songs live performt hat, gab es Unterhaltung von DJ Money und ebenfalls einen live vorgetragenen Sprechgesang. Hier gab es heute viel Bewegung - jetzt müssen sich die Arbeitgeber bewegen!

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Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie

Warnstreikwelle läuft jetzt auch in Darmstadt an

Seit dem 28. Januar 2015 ist die Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland vorbei. Bereits in der Nacht zum 29. Januar haben die ersten Warnstreiks stattgefunden. Am Montag sind in Darmstadt die Metallerinnen und Metaller von Schenck Process, Horiba, Schenck Rotec, IST Instron, HBM und Bruel & Kjaer dem Warnstreikaufruf gefolgt. Damit ist die Warnstreikwelle in unseren Verwaltungsstellen gestartet.

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Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie

Auftakt in Darmstadt

Am Freitag, 16. Januar 2015 wurde für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland die diesjährige Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie mit dem ersten Verhandlungstag eröffnet. Wir fordern 5,5 % mehr Einkommen,  neue Altersteilzeitregelungen und tarifliche Regelungen zur Bildungsteilzeit.
Die IG Metall Jugend hatte zu diesem Zweck den „Tarifator“ aus der Taufe gehoben. Timo „TeVe“ Vohwinkel von Hörmann Automotive Gustavsburg schlüpfte in das Outfit eines Transformers. Mit knackigem Sound und viel Rauch wurde der Auftritt des "Tarifators" mit zwei selbstkomponierten und live performten  Rap-Songs zum Höhepunkt der Aktion.

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No! PEGIDA

IG Metall Position zu fremdenfeindlichen Bewegungen

Wir haben Tage erlebt, die Europa erschüttert haben. In Frankreich wurden Menschen ermordet, weil sie Karikaturen zeichneten, weil sie für Meinungsfreiheit und Menschenrechte eintraten, weil sie Menschen schützten oder weil sie Juden waren.


Und in dieser Zeit werden Demonstrationen organisiert und Fremdenfeindlichkeit verbreitet, die Verunsicherung und Ängste in nationalistische und faschistische Parolen fasst.


Wenn Menschen ausgegrenzt und verfolgt wurden, haben allzu oft in unserer Geschichte, zu viele zu lange nur zugeschaut. Die IG Metall als Organisation und ihre Mitglieder werden nicht zuschauen.

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Delegiertenversammlung Darmstadt

Forderung beraten und Resolution zu TTIP

Die IG Metall Darmstadt hat in ihrer vierten Delegiertenversammlung dieses Jahres die Tarifforderung für die Tarifrunde 2015 der Metall- und Elektroindustrie beraten. Eingeleitet wurde die Debatte von der IG Metall Jugend mit einer Aktion und einem Filmbeitrag über den Jugendaktionstag in Köln, sowie einem Redebeitrag zum Thema „Bildungsteilzeit“. Die beiden qualitativen Forderungen nach Möglichkeiten einer sogenannten „Bildungsteilzeit“ als auch eine Neuregelung bzw. Nachfolgeregelung zu flexiblen Altersausstiegsmodellen haben großen Zuspruch gefunden.

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e-netz Südhessen, ENTEGA Energieeffizienz und HSE Abwasserreinigung

Zukunftstarifvertrag bei HSE – Arbeitsplätze sicher

Der Vorstand der HSE hatte Anfang des Jahres ein 90 Mio. Euro Sparprogramm ausgerufen. 30 Mio. Euro davon sollten allein durch die Arbeitnehmer getragen werden, um Kündigungen von ca. 370 Mitarbeitern zu verhindern. Durch die Hinzuziehung eines unabhängigen Wirtschaftsprüfers wurde der IG Metall die Notwendigkeit der Sparmaßnahme teilweise bestätigt.

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Termine der IG Metall Darmstadt

Ortsvorstandssitzung:

  • 5. September 201
  • 21. November 2016

Delegiertenversammlung:

  • 15. September 2016
  • 24. November 2016

Betriebsräteinformationsrunde:

  • 25. November 2016
  • noch in Planung

Vorträge

  • 27. Oktober 2016

Aktion gegen Missbrauch von Werkverträgen

IG Metall Kampagne

Mitglieder gewinnen - Team verstärken

Gut aufgestellt in die Offensive

Thema Mindestlohn

Ratgeber der IG Metall

Rente ab 63 bei 45 Beitragsjahren

Ab 1. Juli können Beschäftigte, die 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, früher und ohne Abschläge in Rente gehen. Mütter erhalten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, einen zusätzlichen Rentenpunkt. Auch künftige Erwerbsgeminderte profitieren vom "RV-Leistungsverbesserungsgesetz".

Die IG Metall erklärt was sich ändert.

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IG Metall vor Ort

Bild zum Thema IG Metall vor Ort

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